Mit den DüSys in Spanien

Mit den DüSys in Spanien

Antenne Düsseldorf begleitet die Symphoniker

Die Düsseldorfer Symphoniker gehen auf große Spanien-Tournee und Antenne Düsseldorf geht mit. Philipp Klees berichtet täglich von seiner Musik-Mission im Flamenco-Revier und bringt Brahms nach Bilbao. Solange heißt es hier: DüSys Olé!

Die Basken-Tour der Düsys ist auf der Zielgeraden!

„Remeber tourists – you are not in Spain, you are in Basque country“. Nationalstolz schwarz auf weiß – gesehen in einer kleinen Bar in der Altstadt von Bilbao. Zusammen mit den Düsys genießen wir die letzten beiden Tage dieser Tour ins Baskenland. Für die Musiker sind es freie Tage, die Stimmung gestern Abend nach dem letzten Konzert war dementsprechend gelöst. In fast allen Kneipen, Bars und Restaurants rund um unser Hotel trafen sich Düsys in kleinen Gruppen, es wurde viel gelacht. Auch ein Zeichen auf den baldigen Urlaub der Musiker. Die Spielzeit für sie ist nahezu vorbei, erst im September läuft der Betrieb wieder an. Das Konzert gestern, es war der Höhepunkt der Reise. Im „Palcio Euskalduna“ spielten die Düsys noch einmal grandios auf. Beflügelt vom architektonisch atemberaubenden Saal. Ein Sternenhimmel aus Lichtern vermittelte Tonhallen-Gefühl – auch das war vielleicht ein Grund, für das schöne Konzert.

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen eigenen Eintrag aus diesem Blog zitieren:


Weitere Parallelen zu Düsseldorf: Eine Promenade am Wasser, viele Jogger (ist San Sebastian eine große Laufgruppe?) und eine Altstadt – hier allerdings mit schönem Pflaster und ohne ach so kreative Junggesellenabschiede!

So euphorisch war ich noch in San Sebastian. In der Altstadt von Bilbao hab ich nach dem dritten Junggesellenabschied aufgehört zu zählen. Auch hier – und das entäuscht mich sehr – gibt es diese Unsitte, das gröhölende Männer und Frauen in peinlichen Kostümen durch die Straßen laufen. Anosten gefällt mir die Altstadt von Bilbao sehr gut. Viele schöne Bars und Kneipen, wo tatsächlich auch viele Menschen im Freien ihren Wein oder das Bier genießen. Fast schon ein bisschen Uerige oder Füchschen Flair im Baskenland.

http://www.flickr.com/photos/tonhalle/5843957376/

An dieser Stelle auch mal ein ganz dickes Lob an das Team der Tonhalle, die den Tross der Musiker, Intendanz,  Orchesterwarte und Presseleute begleitet. Meike Knoche und Anke Henseler haben uns Journalisten – mit mir dabei sind noch Wolfram Goertz von der Rheinischen Post und Lars Wallerang von der Westdeutschen Zeitung – hervorragend betreut und uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Auch ihre Arbeit ist so wichtig für einen reibungslosen Ablauf einer solchen Tour. Vielen Dank!!!

18. Juni 2011, philippklees

Sind wir vielleicht alle Teil einer riesigen Videoinstallation???

Das ist ein schöner Tag – auch wenn es ganz langsam heißt, den Abschied aus dem Baskenland vorzubereiten. Die Düsseldorfer Symphoniker – unsere Düsys – geben heute das fünfte und letzte Konzert dieser Spanien Tour. Hier in Bilbao ist der „Palacio Euskalduna“ nur ein paar hundert Meter vom Hotel entfernt, so dass wir zu Fuß zum Abschlusskonzert gehen können. An keinem anderen Spielort sind die Sicherheitsvorkehrungen übrigens so hoch wie hier. Jedes Mitglied der Düsseldorfer Delegation musste im Vorfeld seine Personalausweisnummer angeben. Nur mit einem persönlichen Ausweis kommt man in die Halle rein. Hier merkt man, dass jahrelanger ETA-Terror  die Menschen sensibilisiert hat.

Heute Vormittag stand Sightseeing auf dem Programm – da die Zeit begrenzt war wählten wir das Naheliegende und machten uns auf zum weltberühmten Guggenheim-Museum. Entworfen von Star-Architekt Frank O. Gehry, ganz typisch deshalb auch die Optik.

Kunst der Moderne wird ausgestellt, teilweise verstörend, gleichwohl aber auch faszinierend. Vor dem Museum aber schon das erste Highlight.

„Das ist Püppy“, möchte man da als Loriot-Fan zitieren. „Puppy“ – ein zwölf Meter hohes „Hündchen“ bestehend aus 17.000 (!!!)  Blumen, geschaffen vom US-Künstler Jeff Koons. Farben-Overkill der ganz besonderen Art. Touristenpflicht, da auch ein paar Schnappschüsse zu machen, dann ging es ins Museum. Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts, die auch Teil der Dauerausstellung ist. Objekte sind weniger Malereien und Skulpturen als Installationen und Videokunst. Gedärme, die aus dem Kofferraum eines Autos fließen, ein Raum, in dem aus an der Decke aufgehängten Flaschen Wein auf einen Tisch rieselt oder auch an der Decke aufgehängte, leere Farbeimer. Sehr unverkrampft zeigten sich ein paar kleine Jungs, die mit dieser Kunst spielen wollten. Etwas verkrampfter dagegen der Museumwächter, der trotzdem aber Mühe hatte, nicht auch laut loszulachen. Nach ein paar Stunden und ein paar nervigen Minuten, die für die Suche nach einem auf einem Plan ausgezeichneten Café drauf gingen, kam mir der Gedanke, dass wir vielleicht alle Teil einer großen Videoinstallation sind – der „Running Man“, ein Museum auf der Suche nach einem Café.

Mit solch einer Aussicht aus dem 7. Stock schreibt es sich wesentlich angenehmer – nach kurzem Regen gestern in San Sebastian ist das Wetter übrigens wieder sehr schön. Sonnig, dazu aber nicht zu heiß. Heute Abend wollen die Düsys noch mal alles geben – das hatte mir Tonhallen-Intendant Michael Becker schon am Anfang dieser Reise erzählt. Das letzte Konzert der Tour, gleichzeitig neigt sich damit auch die komplette Spielzeit dem Ende zu. Die Düsys können den Urlaub also quasi schon riechen.

17. Juni 2011, philippklees

Konzert 4 der Düsys im „Theater der Vampire“

Das war also Vitoria – eine Stadt im Baskenland und ebenfalls Spielort der Düsseldorfer Symphoniker bei dieser Tour. Das „Hagen von Spanien“ hörte ich eben einen Musiker bei der Einfahrt in diese Stadt sagen. Und wer Hagen kennt, oder an Hagen vorbeifährt der ahnt: Das war kein Kompliment für diese Stadt. Ein hartes, aber nicht ganz unzutreffendes Urteil, zumindest für den Teil der Stadt, den wir bei der Durchfahrt um im Umfeld des heutigen Konzertsaales gesehen haben. Der allerdings war toll und hier könnten mir die Lobes-Adjektive ausgehen, daher später mehr. Das „Theatro Pricipal“ liegt mitten in einer recht engen Altstadt. Hatte für die Orchesterwarte, die auch hier im Baskenland für den reibungslosen Auf- und Abbau sorgen die Folge, dass der LKW mit den großen Instrumenten mit einer Polizeieskorte in die Altstadt gefahren werden musste, bis vor das Theater.
Klang das gerade etwas motzig? Es ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass ich diesen Blog-Eintrag im Bus auf der Fahrt nach Bilbao schreibe. Eine Stunde liegt vor uns, gegen Mitternacht werden wir unser neues Hotel erreichen. Für die Düsys ist das der Schlussspurt einer äußerst erfolgreichen Spielzeit. Ein Konzert in Bilbao, dann neigt sich auch diese Tour dem Ende zu. Auch bei dieser Konzert-Reise, die ich begleiten durfte – meine Premiere hatte ich 2006 zusammen mit den Düsys in Japan  – wächst meine Hochachtung vor der Arbeit der Musiker. Fünf Konzerte in sieben Tage, Busreisen, immer wieder neue Orte, Reisestress und immer wieder auf den Punkt und zwar beim ersten Taktschlag des Dirigenten Leistung bringen.

Kommen wir zum Saal. Thomas Stührk vom Orchesterbüro, also der Mann der für die Organisation diese Tour zuständig ist, fand einen treffenden Vergleich. Dieser Saal wirkt so, also ob jede Sekunde ein Vampir auftauchen könnte. Dieser Saal war klein, plüschig, alt(modisch), intim, verspielt und hätte auch gut und gerne als Kulisse für den Tanz der Vampire herhalten können. So einen Saal hatten die Düsys bislang noch nicht, von der Akustik her gesehen eher spröde, hier gut zu spielen und zu klingen ist deutlich schwerer als in den großen Sälen, die bislang bei dieser Tour bespielt wurden. Dieses Konzert hatte, wie ich finde, viele schöne, sehr intime Momente, gerade im 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms.

An dieser Stelle seien aber nicht nur die Musiker lobend erwähnt, sondern auch Susanne Diesner. Sie erkennt man hier in Spanien sehr einfach an den Kameras um den Hals. Sie fotografiert Proben, Konzerte und auch das alltägliche Leben der Musiker und ihre Bilder und Videos sind einfach toll! Große Klickempfehlungen an dieser Stelle.

http://www.tonhalle.de/programm/Spanientournee

http://www.kyte.tv/ch/tonhalle/tourneetagebuch-teil-1-/p=s&c=355568&s=1375029&l=2434

Dieser Freitag ist der Tag des letzten Konzertes der Düsys. Viele werden bis zum Abend ausspannen – der hochmoderne Konzertsaal, der „Palacio Euskalduna“ liegt fußläufig zum Hotel. Ich werde mir das Guggenheim Museum anschauen – und schon vor dem Gebäude ein bisschen an Düsseldorf denken. Architekt des Museums ist Frank Owen Gehry, der ja auch in Düsseldorf drei nicht ganz unbekannte Gebäude entworfen hat.

17. Juni 2011, philippklees

Spüre ich Hohn?

Könnte bitte jemand den Regen in San Sebastian abstellen? Danke!

16. Juni 2011, philippklees

Tag 4 – jetzt geht es ans Reisen!

Wenn ich eine neue Stadt kennenlerne, dann stell ich mir häufig die Frage: Würde ich in dieser Stadt auch für längere Zeit Urlaub machen? Die Antwort für San Sebastian – ein klares „Jein“. Über die vielen Vorzüge habe ich schon berichtet – daran hat sich auch nichts geändert, es ist nach wie vor eine sehr schöne Stadt . Überhaupt liebe ich Städte mit Stadtstrand! Ach ja – Baustellen liebe ich nicht, aber die gibt es auch, so ein bisschen „Wehrhahnlinien- und Kö-Bogen“-Feeling kommt auf. Aber nur sehr leicht! Soweit ist es mit den ganzen Baustellen in Düsseldorf schon gekommen, dass mir das Tausende Kilometer entfernt ein Gefühl der Vertrautheit gibt!!! Danke U-Dax! Weitere Parallelen zu Düsseldorf: Eine Promenade am Wasser, viele Jogger (ist San Sebastian eine große Laufgruppe?) und eine Altstadt – hier allerdings mit schönem Pflaster und ohne ach so kreative Junggesellenabschiede!

Nach vier Tagen an Ort und Stelle habe ich aber auch nichts gegen einen Ortswechsel und den wird es morgen geben, dann zieht der Düsy-Tross nach Bilbao. Vorher allerdings stehen noch zwei Konzerte an – heute in Pamplona und morgen dann in Vitoria. Insgesamt spielen die Düsseldorfer Symphoniker ja fünf Konzerte – ein strammes Programm für insgesamt nur sieben Tage.

Wir Journalisten hatten heute die Gelegenheit, die Klavier-Solisten Khatia Buniatishvilli zu treffen. Auch sie muss natürlich fünfmal ran, Brahms 2. Klavierkonzert – ein zugegeben sehr langes „Lied“, wenn man es salopp ausdrückt. Für Buniatishvilli bietet es die Möglichkeit, das „Leben zu spüren“. Für sie könne die Herausforderung nicht groß genug sein – und das bedeutet eben auch mal fünf anstrengende Konzerte in sieben Tagen zu spielen. Was ist mir noch hängen geblieben? Beim Üben in ihrer Pariser Wohnung hat sie immer wieder mal Ärger mit den Nachbarn, sie spielt bis zu 80 Konzerte im Jahr und hat keine Probleme, mit High-Heels Klavier zu spielen. Respekt!

Was soll man sagen – da reist man zwei Stunden mit dem Flieger und trifft eine Gattung Musiker, die man so gar nicht treffen will. NEIN – ich meine natürlich nicht die Düsys, die zu erleben macht sehr viel Spaß. Ich meine Straßenmusiker, deren Repertoire nicht größer ist als ein Handy der 90er Jahre. Folgende Situation – wir sitzen mit ein paar Leuten gemütlich in einem tollen (!!!!) Fischrestaurant am Hafen von San Sebastian, essen frischen, gebratenen Thunfisch und dann geht es los. „Time to say goodby“ in der Version für schiefe Klarinette und schlecht gestimmte Trompete. Leute, das muss doch wirklich nicht sein. Kurze Hoffnung, als ein Keller energisch einschritt. Allerdings nur um einen Wunsch zu äußern – „Happy Birthday“ für einen Basken, der am Nebentisch einen Hummer zerlegte.  Aber – auch das ging vorüber.

Neuer Ort, neues Glück. Das dritte Konzert haben die Düsys mittlerweile auch geschafft. Auch in Pamplona waren die Düsseldorfer gute Botschafter für unsere Stadt. Auch hier war der Saal sehr gut gefüllt und auch hier haben die Menschen den Düsys zugejubelt. Bevor sie fragen: Nein, Stiere habe ich nicht gesehen in Pamplona und auch Ernest Hemingway hatte anscheinend heute Abend andere Pläne!

15. Juni 2011, philippklees

So lässt es sich arbeiten!

Tag 3 der Düsy-Tour durchs Baskenland ging dann heute doch eher gemächlicher los. Der Abend gestern war lang, Bier und Wein haben geschmeckt – und selbst im Hotelzimmer war erst nicht an Schlaf zu denken. Auch baskische Frösche quaken und das gerne auch mal ohne Pause. Während die Musiker bis heute Abend frei haben, erst um 20 Uhr wieder im Kursaal von San Sebastian  spielen müssen, stand für uns Journalisten Arbeit an – das Baskische Nationalorchester informierte die einheimische Presse über die anstehende Reise zu uns nach Düsseldorf. Große Überraschung – der Andrang an heimischen Journalisten war riesig.

Pressekonferenz im Vorfeld der Reise des baskischen Nationalorchesters nach Düsseldorf

Die Basken übernehmen am Freitag, Sonntag und Montag die Tonhalle und werden drei Sinfoniekonzerte spielen, die normalerweise die Düsys spielen müssten. Ein kurzer Probenbesuch zeigte: Die Basken sind hochmotiviert gute Konzerte abzuliefern. Musik von Schostakowitsch und Tschaikowski steht auf dem Programm.

Dieses Orchester ist übrigens Reisen gewohnt. Die Tatsache, dass es das baskische Nationalorchester ist, zwingt die Musiker, jedes Konzert gleich in vier Städten geben zu müssen – und zwar in San Sebastian, Pamplona, Vitoria und Bilbao. Genau die Spielorte, die auch die Düsys anfahren werden. Brahms und Schumann – Werke dieser beiden Komponisten spielen die Düsseldorfer. Beide haben sich in Düsseldorf getroffen – Schumann selbst hat schon früh das unglaubliche Talent von Brahms erkannt, in seiner Zeit, als er selbst das Düsseldorfer Orchester leitete.

Hab ich eigentlich schon erwähnt, welch traumhaft schöne Stadt San Sebastian ist? Wenn nicht, dann sei dies jetzt hochoffiziell erledigt. Strand, enge Altstadtgassen, eine traumhafte Promenade, unheimlich viel Grün, mittlerweile tolles Seeklima, kleine Bars – um nur ein paar Vorzüge zu nennen. Schön, dass die Musiker heute etwas Zeit haben, das alles zu genießen.

Majestro Andre Boreyko im Gespräch mit Solistin Khatia Buniatishvili

Heute Abend müssen die Düsys  wieder ran – noch mal im gleichen Saal in San Sebastian. Fast bis auf den Platz genau so groß wie die Tonhalle – aber definitiv nicht so schön. Schön wäre ein ähnlich gut besuchtes Haus wie gestern.

14. Juni 2011, philippklees

„Freunde, lasst uns glücklich sein!“

Zitat des Tages vom Kollegen Wolfram Goertz von der Rheinischen Post – weil er so recht hat. Der zweite Tag der Düsy-Tour durchs spanische Baskenland neigt sich dem Ende zu. Chronologisch falsch fangen wir am Ende an, weil mir der Jubel der Basken für die Düsseldorfer Symphoniker noch immer in den Ohren klingt. Konzert eins von fünf ist vorbei, im Kursaal von San Sebastian haben die Düsys die Basken beeindruckt. Mit im Gepäck Musik von Robert Schumann, dem Komponisten aus Zwickau den wir Düsseldorfer schon längst adoptiert haben. Und auch Brahms ist mit dabei, mit seinem 2. Klavierkonzert. Solistin ist die erst 23-jährige Khatia Buniatishvili, die mich nicht nur mit ihrem Spiel sondern auch der Tatsache überrascht hat, dass man (Frau) auch mit High Heels und zentimeterhohen Absätzen die Klavier-Pedale spielen kann, wie das Bild aus der Probe beweist.

Die Probe heute Vormittag war gleichzeitig auch der erste offizielle Termin. Als alle 80 Musiker und Maestro Andrey Boreyko auf der Bühne standen, bzw. saßen war auch Intendant Michael Becker erleichtert und froh, dass bis auf kleinere Probleme mit dem Gepäck eines Musikers alles glatt gelaufen ist. Die freie Zeit mittags und nachmittags haben wir drei Journalisten, die die Tour begleiten und Mitarbeiter aus dem Presse-Büro der Tonhalle genutzt für einen Bummel durch San Sebastian. Im Vorfeld hatte ich folgenden Satz bei Wikipedia gefunden: „Einen ausgesprochen guten Ruf haben die Pinchos (bask.: Pintxo), die in sehr vielen Gaststätten, insbesondere in den Kneipen der Altstadt, zu finden sind.“ Und nach dem tapferen Selbstversuch kann ich sagen: Stimmt!

Was folgte war ein ausgedehnter Spaziergang entlang der Bucht La Concha zurück zum Hotel.

Nach dem großen Erfolg an diesem zweiten Tour Tag spielen die Düsys morgen, am Dienstag, noch einmal an gleicher Stelle. Dann folgen Konzerte in Pamplona, Vitoria und Bilbao.

13. Juni 2011, philippklees

Düsseldorf – Bilbao: Der Tomatensaft schmeckt!

Jetzt kann sie also losgehen, die Konzert-Tour der Düsys in Spanien. Problemlos hat uns der Flieger von Düsseldorf nach Bilbao gebracht. Mit dem Bus ging es dann rund anderthalb Stunden nach San Sebastian. Erste Überraschung: Viele Berge, viele Tunnel – ein bisschen Schweiz-Gefühl im Baskenland. Check-In, erste Tour in die Umgebung, erste Station: Die Bar auf der anderen Straßenseite. Wenn “Kroketten” die hiesige Spezialität sind, dann haben wir es genau richtig gemacht. Ich denke, kulinarisch ist aber noch Luft nach oben. Morgen steht die erste Probe für die Düsys an – Brahms und Schumann stehen auf dem Programm.

12. Juni 2011, philippklees

Auf nach Spanien!

Jetzt geht sie also gleich los. Nach 2006 und der grandiosen Reise nach Japan meine zweite Tour mit den Düsseldorfer Symphonikern.  Diesmal fliegt ein Tross aus 80 Musikern und weiteren Helfern in den Süd-Westen Europas. Es geht diesmal nach Spanien, genauer gesagt, ins Baskenland. San Sebastian, Pamplona, Vitoria und Bilbao sind unsere Stationen. Fünf Konzerte in sieben Tagen stehen für die Düsys an – Schumann und Brahms haben die Düsseldorfer im Gepäck. Für den Düsseldorfer Dirigenten Boreyko wird das fast ein Heimspiel sein. Er ist erster Gastdirigent des baskischen Nationalorchesters. Das wiederum wird ab dem kommenden Freitag hier in Düsseldorf die Stellung halten und die Düsys in der Tonhalle vertreten. Also ein Orchesteraustausch der ganz besonderen Art. Nach der Ankunft heute Abend steht Morgen das erste Konzert auf dem Programm.

12. Juni 2011, philippklees