Fahrplanwechsel bei der Rheinbahn

Wenn Sie häufig mit Bussen und Bahnen der Rheinbahn unterwegs sind, dann sollten Sie sich ab Sonntag (8. Januar 2017) auf einige Änderungen einstellen. Es gibt einen Fahrplanwechsel; einige Fahrten werden verlegt. Auf anderen Linien fahren die Busse und Bahnen häufiger oder auch weniger. Da passt sich die Rheinbahn der Nachfragen an.

Hier ist die Übersicht über die Änderungen:

Straßen- und Stadtbahnen:

  • Linie U79: Hier ändern sich die Abfahrtszeiten auf der gesamten Strecke. Das liegt daran, dass die Rheinbahn für die Gesamtstrecke zwischen Duisburg und der Düsseldorf drei Minuten mehr Zeit einplant.
  • Linien U70 bis U83 und 701 bis 709: Auch hier ändern sich Fahrzeiten; eine Reaktion auf die geänderten Zeiten der U79

Busse:

  • Linie SB50: Die Rheinbahn will hier mehr Pünktlichkeit schaffen und ändert die Abfahrtszeiten. Auf Wunsch der Stadt Haan verbessert die Rheinbahn samstags den Anschluss an die Linie 784 an der Haltestelle „Haan, Markt“.
  • Linie 730: Die Haltestelle „Südallee“ wird in „Josef-Kürten-Platz“ umbenannt. An der Haltestelle „Benrath S“ verbessert sich montags bis freitags der Anschluss zu den Linien S6 und S68 in Richtung Düsseldorf. An Sonn- und Feiertagen verschieben sich einzelne Fahrten ab Benrath in Richtung Freiligrathplatz. Montags bis donnerstags entfällt die Fahrt um 0:33 Uhr ab Benrath S in Richtung Vennhauser Allee wegen der parallel fahrenden Linie 815.
  • Linien 721, 722, 723, 724, 725, 726, 731, 732, 733, 735, 737, 738, 743, 760, 776, 780, 782, 785, 787, 791, 830, 834, 835 und 863: Fahrzeiten ändern sich, damit die Anschlüsse an die Stadt- und Straßenbahnen weiter passen.
  • Linie 741: Hier reagiert die Rheinbahn auf Wünsche der Fahrgäste. Montags bis donnerstags wird die Fahrt um 20:52 Uhr ab der Haltestelle „Hilden Süd S“ bis zur Haltestelle „Kaldenberger Weg“ verlängert, wie bisher schon freitags.
  • Linie 751: Hier gibt es anscheinend wenig Nachfrage, sagt die Rheinbahn. Deshalb  endet samstags die Fahrt um 6:57 Uhr ab der Haltestelle „Ratingen Hösel S“ bereits an der Haltestelle „Angermund S“. Die Fahrt um 7:29 Uhr ab der Haltestelle „Klemensplatz“ beginnt dadurch erst um 7:40 Uhr an der Haltestelle „Angermund S“. Montags bis freitags entfällt bei der Fahrt um 16 Uhr ab „Angermund S“ die Standzeit an der Haltestelle „Am Fettpott“; dadurch verschieben sich die Abfahrtszeiten auf der weiteren Fahrt.
  • Linie 754: Montags bis freitags wird die Fahrt um 14:44 Uhr ab der Haltestelle „Annastraße“ in Richtung Düsseldorf Hauptbahnhof auf 14:59 Uhr verlegt. Dadurch entsteht ein besserer Takt zur parallel fahrenden Linie 752.
  • Linie 783: Die Haltestelle „Hilden, Dorotheenheim“ wird in „Hilden, Dorotheen-Viertel“ umbenannt.
  • Linie 784: Die Haltestelle „Südallee“ trägt künftig den Namen „Josef-Kürten-Platz“. Auf Wunsch der Stadt Haan verlegt die Rheinbahn samstags die Fahrt um 4:30 Uhr ab der Haltestelle „Benrath S“ auf 4:35 Uhr, um den Anschluss von der Linie NE7 zu sichern.
  • Linie 836: Die Fahrzeiten ändern sich. Montags bis freitags verschieben sich zudem zwischen 19 und 20 Uhr einige Fahrten für einen besseren Anschluss von und zur Linie U76.
  • Linie NE7: Die Haltestelle „Südallee“ wird in „Josef-Kürten-Platz“ umbenannt.

Neues Netz für Monheim:

Die Stadt Monheim führt in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn ein neues Liniennetz ein. Viele Busse nehmen in Zukunft einen anderen Weg.

Hier die Änderungen für die Kunden in Monheim im Überblick:

 

In diesem Jahr wird die Rheinbahn rund 80 Millionen Euro investieren. Davon sollen alle Kunden profitieren. Unter anderem werden neue Busse gekauft, Schienen und Weichen erneuert und Bahnen modernisiert. Damit will das Unternehmen neue Kunden locken. Die Rheinbahn hat ein ehrgeiziges Ziel. Sie will in den nächsten fünf Jahren rund 26 Millionen neue Fahrgäste dazu gewinnen. Das geht nur, wenn die Busse und Bahnen pünktlich kommen, sauber sind und öfter aber auch länger fahren. Deshalb werden die ersten Silberpfeile jetzt nach und nach modernisiert, neue Busse angeschafft und die Infrastruktur ständig erneuert. Außerdem soll die Wehrhahnlinie auch über der Erde schneller werden. Dafür werden unter anderem Ampeln umgerüstet, damit die Bahnen „grüne Welle“ bekommen. Alleine das kostet sieben Millionen Euro.

 

 

 

 

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