Die Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 wird wieder gewählt. Es sind Bundestagswahlen in ganz Deutschland. Die Bürger entscheiden, welche Abgeordneten in den Bundestag einziehen. Eine Partei muss mindestens fünf Prozent an Wählerstimmen bekommen, um in das Parlament zu kommen. Viele kleine Parteien scheitern oft an dieser sogenannten Fünfprozenthürde. Bei der Wahl hat jeder Bürger zwei Stimmen – eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wählt man einen Kandidaten aus dem eigenen Wahlkreis. Die Zweitstimme bestimmt die Partei. Erst nachdem dies geschehen ist und sich die Koalitionen gebildet haben, geht es richtig los: Der Bundestag wählt den Bundeskanzler. Zur Wahl stehen dieses Jahr erneut Angela Merkel (CDU) und Neukandidat Martin Schulz (SPD).

 

Unsere Moderatoren Julia Vorpahl und Arne Klueh haben sich mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann unterhalten. Im Gespräch ging es um die Umfrageergebnisse der Kanzlerkandidaten Martin Schulz und Angela Merkel.

 

 

Wegen der bevorstehenden Wahlen werden Ihnen diese und weitere Plakate in den nächsten Wochen bis zur Wahl begegnen.

 

Auch wenn die Wahl erst am 24. September vollständig ausgezählt wird, können die Düsseldorfer ab Montag, den 14. August bereits wählen. Das geht im Wahlamt auf der Brinckmannstraße montags bis mittwochs zwischen 8 und 15:30 Uhr, donnerstags zwischen 8 und 18 Uhr und freitags zwischen 8 und 12:30 Uhr.  Am Wahltag selber wird es 315 Wahllokale geben. Alle Wähler müssen die zugeschickte Wahlbenachrichtigung sowie den Personalausweis oder den Reisepass mit zum Wahllokal bringen. Wer nicht persönlich zum Wahllokal gehen möchte, kann auch die Briefwahl beantragen. Den Antrag dafür gibt es auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Wer bis zum 3. September keine Benachrichtigung bekommen hat, sollte sich beim Wahlamt melden.

Weitere Infos zur Bundestagswahl in Düsseldorf finden sie hier, Julia Vorpahl und Arne Klüh haben aber auch das Wichtigste noch einmal für Sie zusammen gefasst.

 

 

Die Wahlplakate

 

In den nächsten Wochen wird es immer mehr Wahlplakate auf den Straßen geben. Dabei kann es auch schonmal passieren, dass uns an einem Ort gleich mehrere Parteien begegnen, wie hier am Graf-Adolf-Platz:

 

 

Seit Freitag, den 11. August 2017 hängen die Parteien ihre Wahlplakate in Düsseldorf auf. Bis spätestens Sonntag, den 1. Oktober 2017 können wir die Plakate in der Stadt betrachten. Danach müssen die Parteien sie wieder abhängen. Von insgesamt 14 Direktkandidaten für Düsseldorf, haben wir stellvertretend vier einmal genauer unter die Lupe genommen.

 

 Düsseldorfer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann  hat uns folgende Einschätzung zum Thema „Plakate im Wahlkampf“ gegeben:

CDU

 SPD

Die SPD setzt hingegen auf Gesichter und Statements, sagte uns SPD-Kandidat Andreas Rimkus. Die Wähler sollen bereits im Vorfeld ein Bild zu den jeweiligen Kandidaten und wofür sie plädieren bekommen. Außerdem ist der Partei auch Werbung über Social Media-Kanäle und das Radio wichtig. Dadurch sollen möglichst viele potentielle Wähler erreicht werden.

 

 

 

 

 

FDP

Bei der FDP zieht sich der Slogan „Denken wir neu.“ wie ein roter Faden über die Wahlplakate. Das teilte uns FDP-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit. Damit soll signalisiert werden, dass Herausforderungen, die auf Deutschland zukommen, nur mit Mut und einem gewissen Umdenken bewältigt werden können. Die FDP möchte sich bewusst von anderen Parteien abgrenzen.

 

 

 

 

 

Die Grünen

Von den Grünen bekommen wir dieses Jahr fast doppelt so viele Plakate wie bei der letzten Bundestagswahl zu sehen. Passend zum Namen setzt die Partei auf grüne, knallige Plakate. Paula Elsholz tritt für Die Grünen im Düsseldorfer Norden an.

 

 

 

 

 

Damit Sie zwischen Abgeordneten, Wahlplakaten und Zweitstimme den Überblick nicht verlieren, halten wir Sie hier auf unserer Webseite bis zur Wahl auf dem Laufenden.