Oberbürgermeister Thomas Geisel (2.v.r.) im Kreise der Teilnehmer an der Pressekonferenz "Grand Départ Düsseldorf 2017: Erste Verkehrsinformationen für Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger". © Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin

Wichtige Anwohner-Infos zur Tour de France in Düsseldorf

Zur Tour de France müssen viele Düsseldorfer mit Problemen rechnen. Unter anderem sind viele Straßen gesperrt! Auch einige Busse und Bahnen fahren nicht. Die Stadt hat heute (13. Februar) erste Infos heraus gegeben, inwiefern Anwohner betroffen sein werden. Man habe aber aus den Fehlern vom „Race am Rhein“ im September vergangenen Jahres gelernt. In vielen Stadtteilen ging damals beim „Race am Rhein“ verkehrstechnisch wenig und die Anwohner waren sauer: Sie waren erst kurz vorher über die Sperrungen vor der Haustür informiert worden.

Schön für alle Zuschauer beim Grand Départ: entlang der Strecke für den Auftakt zur Tour de France werden Fußgängerbrücken über die Straßen gebaut, auf denen die Rad-Profis fahren werden. Für viele Verkehrsteilnehmer gibt es am ersten Juli-Wochenende Probleme. Sowohl bei der ersten Etappe am 1. Juli, als auch bei der zweiten Etappe. Hier sind dann betroffen: die erweiterte Innenstadt genauso wie Pempelfort, Düsseltal und die linksrheinischen Stadtteile, sowie Rath und Umgebung und Gerresheim – die zweite Etappe findet am 2. Juli statt. – Auch Radfahrer werden am ersten Renntag einige Umleitungen in Düsseldorf fahren müssen.

Dieses Mal ist die Stadt mit ihren Informationen weitaus früher dran als beim „Race am Rhein“ im vergangenen Jahr. Sie hat jetzt Informationen für alle Anwohner vorgestellt. Besonders die zweite Etappe am Sonntag, den 2. Juli, dürfte aber viele betroffene Anwohner erstmal trotzdem aufregen. Die Strecke ist ähnlich, wie beim „Race am Rhein“: Sie führt von Pempelfort über Derendorf und Düsseltal nach Grafenberg und Gerresheim und kommt nach einem Schlenker durchs Bergische wieder zurück. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Tour de France, dass das Rennen aus einer Stadt raus und wieder rein führt.

„Wir wollen die verkehrlichen Einschränkungen auf ein Minimum reduzieren, damit an diesem Wochenende wirklich alle mitfeiern können. Daher informieren wir alle Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger frühzeitig auf vielfältigen Wegen“, betont Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Dennis Grollmann und Arne Klüh berichten bei Antenne Düsseldorf über das Verkehrskonzept zum Grand Départ:

 

Die Stadt richtet zum Grand Départ außerdem eine Service-Info für alle Bürger und Anwohner ein: Nachfragen werden unter Telefon 115, montags bis freitags, 7.30 bis 18 Uhr, und samstags, 8 bis 13 Uhr, beantwortet. Am 1. und 2. Juli wird die 115 ebenfalls erreichbar sein. Anfragen per E-Mail können an die Adresse letour@duesseldorf.de gerichtet werden.

„Auf dem Weg, alle Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich zu informieren und zu beteiligen, haben wir unter anderem Gastronomen, Geschäftsleute, Zustelldienste und Händler bereits über die wesentlichen Einschränkungen informiert. Darüber hinaus wird es Info-Veranstaltungen geben. – Im Mai werden alle Anwohner durch die Stadtverwaltung angeschrieben und können dann ihre Sondereinfahrtsgenehmigungen beantragen“, so Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

Bis Juli werden wir an immer mehr Orten in unserer Stadt sehen, dass die Tour de France dieses Jahr in Düsseldorf startet. Auch ein Rahmenprogramm wird es geben.

 

Titelbild: Oberbürgermeister Thomas Geisel (2.v.r.) im Kreise der Teilnehmer an der Pressekonferenz „Grand Départ Düsseldorf 2017: Erste Verkehrsinformationen für Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger“.
© Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin

 

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