Stadtwerke ziehen Konsequenzen nach Missgeschick am Hauptbahnhof

Nach dem U-Bahn-Chaos am Hauptbahnhof ziehen die Stadtwerke Konsequenzen. Der Schaden an der Decke des U-Bahntunnels war bei Baggerarbeiten entstanden, die die Stadtwerke in Auftrag gegeben hatten. Die Mitarbeiter einer Fremdfirma hätten nicht damit gerechnet, dass der Tunnel nur 80 Zentimeter unter der Erde liegt. Jetzt werde überprüft, ob die Firma sorgfältig gearbeitet hat. In den Verträgen sei geregelt, dass sich die Firmen selbst die nötigen Unterlagen beschaffen müssen. Der Schaden sei an die Versicherung des Bauunternehmens gemeldet worden. Die Stadtwerke haben sich dafür entschuldigt, dass der U-Bahn-Verkehr zwei Tage gestört war. Wegen des Schadens an der Tunneldecke musste das darunter liegende Gleis gesperrt werden. Sieben Linien mussten sich einen Bahnsteig teilen. In Richtung Norden kam es vor der U-Bahnstation Hauptbahnhof zu Zugstaus und Verspätungen.