RRX: Lärmschutz-Debatte geht weiter

Der Lärmschutz für den Rhein-Ruhr-Express in Angermund sorgt weiter für Diskussionen im Rathaus. Die Ampel-Mehrheit fordert jetzt konkrete Zahlen zu den Kosten. Erst dann will sie entscheiden, ob sie sich den Forderungen einer Bürgerinitiative anschließt. Die Anwohner wollen, dass die Bahngleise dort tiefergelegt werden. Etwa einen Kilometer soll der RRX demnach in Angermund quasi unterirdisch fahren. Fakt ist: das wäre leiser als bei den von der BAHN eigentlich geplanten Lärmschutzwänden. Es wäre aber auch deutlich teurer: von über 200 Millionen Euro ist die Rede. – Der RRX fährt Pendler von Köln, quer durch ganz Düsseldorf bis ins Ruhrgebiet. Letztendlich wird der Bau in Berlin entschieden, weil der Bund die Rechnung bezahlt. Die Stadt könnte aber mit einer Resolution Druck ausüben. – Aus Angermund könnten je nach Entscheidung Klagen kommen, die den Bau verzögern.

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