Düsseldorfer Unternehmerschaft will Flüchtlinge mehr fördern

Viele Düsseldorfer Unternehmen wollen in diesem Jahr stärker Flüchtlinge fördern. Damit wollen sie auch dem drohenden Fachkräftemangel vorbeugen, heißt es von der Unternehmerschaft Düsseldorf. In den nächsten Jahren werden immer mehr gut ausgebildete Mitarbeiter in Rente gehen. Um diese Lücken zu füllen, sei es wichtig auch auf die frühzeitige und gezielte Ausbildung von Geflüchteten zu setzen. Viele Düsseldorfer Unternehmen bieten daher eigenständig Sprach- und Integrationskurse an, um Flüchtlinge für einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, so Jutta Zülow, Vorsitzende der Düsseldorfer Unternehmerschaft. Sie plädiert dafür, im Zweifel auch auf die Voraussetzung eines qualifizierenden Schulabschlusses zu verzichten. Man solle die jugendlichen Flüchtlinge lieber direkt in einer Ausbildung unterbringen, um sie aktiv in unsere Lebenswelt einzuschließen – nur so könne gelungene Integration funktionieren.