Stadtgärtner haben aus Anlass des Grand Départ Blumenkübel in den Farben der Tricolore bepflanzt und mit gelben Fahrrädern bestückt. © Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin

Tour de France in Düsseldorf – Wichtige Infos für Anwohner und Besucher

Rund 52.000 Autobesitzer werden von den Sperrungen rund um die Tour-Strecke betroffen sein.  Sie müssen ihre Autos entweder umparken oder sich um Zufahrtsberechtigungen für ihre Straßen kümmern. Das geht im Technischen Rathaus (Brinckmannstraße 5, 1. Etage, Raum 1047) oder online.  Alle Infos hat die Stadt in einer Broschüre zum Grand Départ zusammengefasst. – Außerdem können alle Fragen rund um die Sperrungen und die allgemeine Verkehrssituation auch telefonisch geklärt werden. Nachfragen werden unter Telefon 115, montags bis freitags, 7.30 bis 18 Uhr, und samstags, 8 bis 13 Uhr, beantwortet.

Am 1. und 2. Juli wird die 115 ebenfalls erreichbar sein.  Anfragen per E-Mail können an die Adresse letour@duesseldorf.de gerichtet werden.

 

Zur Tour de France müssen am ersten Juli-Wochenende viele Düsseldorfer mit Problemen rechnen. Unter anderem sind viele Straßen gesperrt! Auch einige Busse fahren nicht.

Für viele Verkehrsteilnehmer gibt es am ersten Juli-Wochenende Probleme. Und zwar entlang der beiden Etappenstrecken:

Sowohl bei der ersten Etappe am 1. Juli 2017, als auch einen Tag später bei der zweiten Etappe:

Dann (2. Juli 2017) sind betroffen: die erweiterte Innenstadt genauso wie Pempelfort, Düsseltal und die linksrheinischen Stadtteile, sowie Rath und Umgebung und Gerresheim.

 

Alle Fans der Tour de France lesen HIER eine Übersicht über die Events und das komplette Programm am ersten Juli-Wochenende. – Entlang der Strecke gibt es ebenfalls viele Veranstaltungen.

Auf drei Bühnen gibt es außerdem Programm: am Samstag auf dem Burgplatz – und am Landtag sowohl am Samstag als auch am Sonntag.

Schön für alle Zuschauer beim Grand Départ: entlang der Strecke für den Auftakt zur Tour de France werden Fußgängerbrücken über die Straßen gebaut, auf denen die Rad-Profis fahren werden.

 

Eine interaktive Karte für das komplette Wochenende gibt es auch!

 

Einschränkungen gibt es vor allem bei der zweiten Etappe am Sonntag auch bei den Stadt- und Straßenbahnlinien:

Folgende Änderungen treten am Sonntag, 2. Juli, bis gegen 16 Uhr auf:
• Linie U71 fährt nur zwischen „Benrath S“ und Universität Ost/Botanischer Garten“
• Linie U72 fährt nur zwischen „Hellriegelstraße“ und „Schlüterstraße/Arbeitsagentur“
• Linie U73 fährt nur zwischen „Universität Ost/Botanischer Garten“ und „Burgmüllerstraße“
• Düsseldorf ist von Neuss aus nur mit den S- oder Regionalbahnen zu erreichen oder mit der Linie 709 ab der Haltestelle „Neuss-Stadthalle/Museum“ (Die Linie U75 fährt nicht nach Neuss!)
• Düsseldorf ist von Krefeld aus ebenfalls nur mit den Regionalbahnen zu erreichen. Die Linie U76 wird zwischen „Bovert“ und „Düsseldorf-Lörick“ unterbrochen.

Alle Strecken werden von der Einsatzleitung nach und nach freigegeben, wenn die Radsportler durch sind.

 

Dieses Mal ist die Stadt mit ihren Informationen weitaus früher dran als beim „Race am Rhein“ im vergangenen Jahr. – Besonders die zweite Etappe am Sonntag, den 2. Juli, dürfte aber viele betroffene Anwohner erst einmal trotzdem aufregen. Die Strecke ist ähnlich wie beim „Race am Rhein“: Sie führt von Pempelfort über Derendorf und Düsseltal nach Grafenberg und Gerresheim und kommt nach einem Schlenker durchs Bergische wieder zurück. – Es ist das erste Mal in der Geschichte der Tour de France, dass das Rennen aus einer Stadt raus und wieder rein führt.

„Wir wollen die verkehrlichen Einschränkungen auf ein Minimum reduzieren, damit an diesem Wochenende wirklich alle mitfeiern können. Daher informieren wir alle Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger frühzeitig auf vielfältigen Wegen“, betont Oberbürgermeister Thomas Geisel.

 

Dennis Grollmann und Arne Klüh berichten bei Antenne Düsseldorf über das Verkehrskonzept zum Grand Départ:

 

„Auf dem Weg, alle Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich zu informieren und zu beteiligen, haben wir unter anderem Gastronomen, Geschäftsleute, Zustelldienste und Händler bereits über die wesentlichen Einschränkungen informiert. Vor dem Grand Départ werden alle Anwohner durch die Stadtverwaltung angeschrieben und können dann ihre Sondereinfahrtsgenehmigungen beantragen“, so Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

 

Titelbild: Stadtgärtner haben aus Anlass des Grand Départ Blumenkübel in den Farben der Tricolore bepflanzt und mit gelben Fahrrädern bestückt.

© Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin